Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus?

Ich arbeite von 7.00 bis 15.15 Uhr. Morgens schaue ich als Erstes nach: Was war am Vortag? Gab es Schwierigkeiten? Was muss am dringendsten erledigt werden? Also ich strukturiere erst mal kurz meine ersten Tätigkeiten. Dann erfülle ich meine Aufgaben wie z.B. Modernisierungen und Optimierungen an vorhandenen Anlagen planen, vorbereiten und umsetzen, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Produktionsanlagen durchführen. Diese Arbeiten werden, je nach Umfang, in Zusammenarbeit mit den Gesellen oder in Eigenregie durchgeführt.

Welche Aufgaben machst Du häufig? Welche Aufgaben hast Du bisher kennengelernt?

Im Grunde suche ich bei vielen meiner Aufgaben, wie zum Beispiel Anlagenstörungen, erst mal nach Fehlern. Außerdem führe ich Steueränderungen an den Maschinen durch, erledige Umverdrahtungen, erstelle Schaltschränke oder gleiche Ist/Soll bei Schaltplänen ab. Dann kommen noch administrative Aufgaben wie scannen und kopieren dazu.

Wo ist Dein Hauptarbeitsplatz?

Ich arbeite sowohl in der Produktion an den Maschinen als auch in der Elektrowerkstatt.

Welche Bereiche lernst Du sonst noch im Rahmen der Ausbildung kennen?

Bei Einsätzen in der Produktion lerne ich die Maschinen in der Produktion genauer kennen. Eine Zeit lang war ich auch zur mechanischen Grundausbildung in der Schlosserei.

Was macht Dir bei der Arbeit am meisten Spaß? Was gefällt Dir am besten?

Schaltschrankbau. Da kann man konzentriert von A bis Z an einer Aufgabe dranbleiben.

Zu welcher Berufsschule gehst Du? Wie sieht Dein Alltag in der Berufsschule aus?

Ich gehe auf die Technischen Schulen in Steinfurt. In den ersten zwei Jahren hatte ich Blockunterricht. Das heißt zwei Wochen in Vollzeit Schule und dann vier Wochen Arbeit im Betrieb. Im Moment habe ich ein- bis zweimal pro Woche Berufsschule und bin den Rest der Woche im Betrieb.

Welche Fächer hast Du in der Berufsschule?

Mathe, Elektronik, Deutsch, Englisch, Politik, Wirtschaft, Sport und Religion.

Wie wirst Du bei TWE in der Ausbildung betreut?

Von meinem Meister und den Gesellen. Eigentlich helfen mir alle, wenn ich mal eine Frage habe. Alle zwei bis drei Monate treffen wir uns mit allen Azubis mit unserer Ausbildungsleiterin. Hier kann man mal loswerden, wenn etwas nicht so gut läuft oder wenn man Wünsche oder Fragen zur Ausbildung hat. Zum Beispiel haben wir beim letzten Treffen besprochen, dass wir dieses Jahr alle zusammen zu einer großen Messe für technische Textilien nach Frankfurt fahren, damit wir sehen, was mit den Produkten passiert, die wir herstellen und wie so eine Messe abläuft.

Welche Tipps hast Du für Bewerber, die sich für diesen Ausbildungsberuf bewerben?

Offen sein und ein gutes mathematisches Verständnis mitbringen. Wer sich nicht sicher ist, ob der Ausbildungsberuf das Richtige für ihn/sie ist, sollte ein Praktikum machen, bevor er sich entscheidet. Ich kann diese Ausbildung nur empfehlen. Es ist sehr interessant und wird niemals langweilig.

Hast Du schon Pläne nach der Ausbildung?

Ich möchte erst noch eine Weile hier arbeiten und Berufserfahrung sammeln. Danach möchte ich dann Elektrotechnik studieren oder einen Techniker machen. Auf jeden Fall möchte ich mich beruflich noch weiterentwickeln.

Inwiefern hast Du Dich im Rahmen der Ausbildung persönlich weiterentwickelt?

Durch die Ausbildung hier bei TWE bin ich insgesamt offener und selbstbewusster geworden. Zum Beispiel bringe ich heute gern auch selber Vorschläge mit ein, das hätte ich früher wahrscheinlich nicht gemacht.

Wenn Du Dich mal zurückerinnerst, wie waren Deine ersten Tagen bei TWE?

Alles war neu! In den ersten Tagen musste ich mich erst einmal räumlich zurechtfinden auf unserem großen Gelände. Dann die vielen neuen Aufgaben, neue Kollegen und Kolleginnen. Aber das Betriebsklima hier ist sehr angenehm und teamorientiert, da bin ich schnell rein gekommen und hatte nach kurzer Zeit das Gefühl, schon lange hier zu arbeiten.