Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus und was sind typische Aufgaben eines Fachlageristen bei TWE?

Wie alle gewerblichen Azubis bei TWE arbeite ich in der Tagschicht. Das bedeutet mein Tag startet um 7:00 Uhr und endet ca. um 15:30 Uhr. Um 9:00 Uhr habe ich für 15 Minuten Frühstückspause und kann mich so für meinen Tag stärken. Mittagspause ist von 12:00 Uhr bis 12:30 Uhr. Diese verbringe ich am liebsten mit meinen Kollegen.

Zu meinen alltäglichen Aufgaben gehört das Kommissionieren, also das Zusammenstellen, von Waren für einen Auftrag. Ich verpacke unsere Lieferungen und stelle sie für den Versand bereit. Bei der Anlieferung unserer Rohstoffe und Fasern kümmere ich mich um den innerbetrieblichen Transport.

Was macht Dir bei der Arbeit am meisten Spaß? Was gefällt Dir am besten?

Meine Kollegen sind sehr nett und hilfsbereit. Es macht mir Spaß jeden Tag etwas Neues von ihnen Lernen zu können.

Wie wirst Du bei TWE in der Ausbildung betreut?

Mein Ausbildungsleiter steht mir immer bei Fragen oder Problemen zur Verfügung. Aber auch meine anderen Kollegen, mit denen ich tagtäglich zusammen arbeite, sind immer sehr hilfsbereit und nett.

Welche Tipps hast Du für Bewerber, die sich für diesen Ausbildungsberuf bewerben?

Als ausgebildeter Fachlagerist bei TWE ist es üblich auch im Schichtsystem (also Früh-, Spät- und Nachtschicht) zu arbeiten, dazu sollte man natürlich bereit sein. In Stresssituationen einen kühlen Kopf zu bewahren, selbstständiges Arbeiten und Teamspirit solltest Du ebenfalls mitbringen.

Wenn Du Dich mal zurückerinnerst, wie waren Deine ersten Tagen bei TWE?

An meinen ersten Tagen bei TWE strömten natürlich eine ganze Menge Eindrücke auf mich ein. Das Gelände ist sehr weitläufig und mit spannenden Anlagen besetzt.

Ich wurde schon am ersten Tag voll in die Arbeit eingespannt und ins Team integriert. Da ich zu Beginn meiner Ausbildung leider noch nicht volljährig war, durfte ich zunächst nur die Hubwagen bedienen. Heute habe ich einen Staplerschein, der die Arbeit sehr erleichtert.

Wo ist Dein Hauptarbeitsplatz?

Mein Hauptarbeitsplatz sind die Lagerhallen und die Produktion. Am ehesten bin ich dort auf dem Gabelstapler anzutreffen, wenn ich gerade die Vliesstoffe für den Transport vorkommissioniere oder die Anlagen mit den nötigen Faserballen versorge.

Was hättest Du vorher nicht erwartet? Was hat Dich bei der Ausbildung überrascht?

Ich habe nicht erwartet, dass ich so aktiv ins vorhandene Team integriert werden würde. Ich wurde sofort in das Tagesgeschäft mit eingebunden und durfte kleinere Aufgaben schon an meinem ersten Tag eigenständig erledigen. Jetzt, nach fast einem Jahr merke ich, was ich alles in der kurzen Zeit gelernt habe und wie wir auch als Team super zusammengewachsen sind. Das hätte ich vorher nicht erwartet.

Zu welcher Berufsschule gehst Du? Wie sieht Dein Alltag in der Berufsschule aus?

Ich gehe mit meinen Azubikollegen zur Ludwig Erhard Schule in Neuwied. Dort habe ich zwei Tage in der Woche Berufsschule bis zum Nachmittag.

Welche Fächer hast Du in der Berufsschule?

In der Schule lerne ich in den Fächern Lagerlogistische Geschäftsprozesse, Organisation des Güterumschlags, Wirtschafts-und Betriebslehre und Datenverarbeitung, alle notwenigen Grundlagen für meine Ausbildung. Die Anzahl der Schulstunden und die Art der Unterrichtsfaches variiert von Lehrjahr zu Lehrjahr.

Inwiefern hast Du Dich im Rahmen der Ausbildung persönlich weiterentwickelt?

Mir wurde vom ersten Tag an gezeigt, dass man auf mich als Kollegen zählt. Das heißt, obwohl ich Azubi bin und natürlich nicht alles gleich perfekt machen kann und muss, erwartet man von mir Verantwortungsbewusstsein und Engagement. Da ich nach kurzer Zeit bereits gezeigt habe, dass ich selbstständig und verantwortungsbewusst arbeite, wurden mir auch stückweise immer mehr und schwierigere Aufgaben gegen. Das fordert mich natürlich, macht aber auch super viel Spaß! Ich merke mittlerweile auch immer öfter in meiner Freizeit, dass ich gelernt habe Verantwortung zu übernehmen und selbstständiger vorzugehen.