Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus?

Durch das flexible Gleitzeitmodell kann man sich seinen Arbeitsalltag selbstständig organisieren und einteilen. Daher fange ich meist zwischen 7.00 und 8.00 Uhr morgens an. Ich erledige zu Anfang meine Routineaufgaben, und wenn diese erledigt sind, widme ich mich den Aufgaben, die im Laufe des Tages anfallen. Von 13.00 bis 13.30 Uhr mache ich dann mit den anderen Auszubildenden zusammen Mittagspause in der Cafeteria. Zwischen 15.30 und 17.00 Uhr beende ich dann meinen Arbeitstag.

Welche Aufgaben machst Du häufig? Welche Aufgaben hast Du bisher kennengelernt?

Als kaufmännischer Azubi bei TWE durchläuft man während der Ausbildung fast jede Abteilung im Unternehmen und lernt die Prozesse und den Alltag dort kennen. So lernt man beispielsweise im Einkauf Bestellungen aufzugeben und Lieferscheine zu verbuchen. Im Verkauf lernt man Aufträge von Kunden entgegenzunehmen, zu bearbeiten und Auftragsbestätigungen zu erstellen. In der Disposition (Produktionsplanung) bekommt man gezeigt, wie die Kundenaufträge den verschiedenen Vliesanlagen zugeordnet und zeitlich eingeplant werden. In der Finanzbuchhaltung lernt man die eingehenden Rechnungen zu verbuchen und bekommt zudem noch einiges vom weiteren Zahlungswesen gezeigt. Im HR-Office kümmert sich der Auszubildende hauptsächlich um Personalangelegenheiten, wie z.B. die Kontrolle des Zeiterfassungssystems, Eintragen der Urlaubsanträge usw. Im Versand werden Frachtpapiere und Auslieferungen vorbereitet und abgeschickt. Hier hat man sehr viel mit den Lieferanten zu tun. In der Qualitätssicherung lernt man, worauf es bei der Qualität der verschiedenen Vliesstoffe ankommt.

Was macht Dir bei der Arbeit am meisten Spaß? Was gefällt Dir am besten?

Am besten gefällt mir bei TWE, dass man als Auszubildender stark in das Tagesgeschehen eingebunden wird. Man wird neben den alltäglichen Aufgaben vor verschiedenste Herausforderungen gestellt und auch mit anspruchsvollen Aufgaben konfrontiert. Der Kontakt zu Kunden und Geschäftspartnern aus aller Welt gehört ebenfalls dazu. Mir gefällt es außerdem sehr gut, dass man von den Mitarbeitern so freundlich aufgenommen wird und sich bei Fragen und Problemen immer an jemanden wenden kann.

Was hättest Du vorher nicht erwartet? Was hat Dich bei der Ausbildung überrascht?

Ich hätte vor meiner Ausbildung nicht erwartet, dass man als Azubi in so viele offizielle Anlässe eingebunden wird bzw. einem so viel Verantwortung übertragen wird. So dürfen dieses Jahr beispielsweise die Azubis mit zur Messe nach Frankfurt fahren und dort an unserem Messestand aushelfen. Außerdem arbeiten die Auszubildenden bei TWE fast ausschließlich selbstständig, nachdem sie die Grundlagen der Aufgabenbereiche gezeigt bekommen haben.

Zu welcher Berufsschule gehst Du? Wie sieht Dein Alltag in der Berufsschule aus?

Meine Berufsschule ist die Wirtschaftsschule in Emsdetten. Die Tage, an denen man die Berufsschule besucht, wechseln jedes Ausbildungsjahr. So hatte ich z.B. zu Beginn der Ausbildung an zwei Tagen in der Woche acht Schulstunden. Im zweiten Jahr dagegen einmal vier und einmal acht. Im letzten Schuljahr hat man nur noch einmal in der Woche acht Schulstunden. Der Unterricht beginnt um 7.55 Uhr und endet bei acht Schulstunden um ca. 14.45 Uhr. An Schultagen mit nur vier Schulstunden kehrt man nach diesen ins Unternehmen zurück. Auszubildende, die vorher schon eine Wirtschaftsschule besucht haben, haben bei den Klausuren zu Beginn einen kleinen Vorteil, da einige Themen dort schon einmal angesprochen wurden und während des Berufsschulunterrichts weiter vertieft werden. Aber auch Abiturienten eines normalen Gymnasiums o.ä., so wie ich, kommen hier schnell mit dem Unterrichtsstoff hinterher.

Welche Fächer hast Du in der Berufsschule?

Meine Hauptfächer in der Schule sind Rechnungswesen, Industrielle Geschäftsprozesse und Wirtschafts- und Sozialprozesse. Dazu kommen einige Nebenfächer, wie z.B. Datenverarbeitung, Englisch, Politik, Deutsch, Sport und Religion.

Wie wirst Du bei TWE in der Ausbildung betreut?

TWE bietet seinen Auszubildenden verschiedene Ansprechpartner. Zum einen kann man sich in jeder Abteilung an die verschiedenen Mitarbeiter wenden (besonders an die Abteilungsleiter), aber auch an die Personalabteilung und an die Jugend- und Auszubildendenvertreter, die von uns selbst gewählt werden. Zusätzlich gibt es regelmäßig ein Azubitreffen mit allen Auszubildenden des Betriebes, wo sich über Probleme, Wünsche etc. ausgetauscht werden kann.

Hast Du schon Pläne nach der Ausbildung?

Wenn die Möglichkeit besteht, würde ich nach meiner Ausbildung gerne bei TWE bleiben. Ansonsten könnte ich mir auch vorstellen, danach oder berufsbegleitend zu studieren.

Inwiefern hast Du Dich im Rahmen der Ausbildung persönlich weiterentwickelt?

Während meiner bisherigen Ausbildung habe ich gelernt viel selbstsicherer zu sein, mich neuen, ungewohnten und manchmal stressigen Situationen souveräner zuzuwenden und mich generell viel besser zu organisieren.

Wenn Du Dich mal zurückerinnerst, wie waren Deine ersten Tagen bei TWE?

In meinen ersten Tagen bei TWE war ich sehr nervös und aufgeregt. Die Aufgaben, die Mitarbeiter, die ganze Situation war Neuland für mich. Doch durch die freundliche Behandlung und Geduld der Mitarbeiter habe ich mich schnell eingefunden. Durch das Wechseln der Abteilungen im Unternehmen lernt man nach und nach alle Mitarbeiter genauer kennen und hat mit jedem zu tun. Dadurch bekommt man das Gefühl, in und mit einer großen Gruppe und nicht einfach nur für ein Unternehmen zu arbeiten.